Wie wir einer britischen Einzelhandelskette mit digitalen Anzeigetafeln geholfen haben, die Wartezeiten für Kunden zu verkürzen.
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Wie wir einer britischen Einzelhandelskette mit digitalen Anzeigetafeln geholfen haben, die Wartezeiten für Kunden zu verkürzen.

Britische Einzelhändler stehen im harten Wettbewerb, und jede Minute Wartezeit ist eine Minute, die ein Kunde möglicherweise verliert. Eine mittelständische Handelskette stellte fest, dass ihre Kassenschlangen nicht nur lästig, sondern auch ein direkter Umsatzverlust waren. Diese Fallstudie zeigt, wie sie das Problem mithilfe einer einfachen Technologie löste:digitale AnschlagtafelnDie


1. Die Herausforderung: Lange Warteschlangen und Umsatzeinbußen während der Stoßzeiten


Eine britische Einzelhandelskette mit siebzehn Filialen sah sich mit einem zunehmenden Problem im Kundenerlebnis konfrontiert. An Wochenenden und Feiertagen mussten Kunden unzumutbar lange an Kassen, Umkleidekabinen und in Aktionsbereichen anstehen. Die Ursache lag nicht im Personalmangel, sondern in einer mangelhaften Informationsvermittlung. Die Kette verließ sich ausschließlich auf gedruckte Schilder, handgeschriebene Tafeln und gelegentliche Durchsagen. 

Dieser statische Ansatz konnte nicht mehr mithalten. Interne Daten zeigten, dass elf Prozent der Kunden, die an Samstagnachmittagen in der Hauptsaison die Filialen betraten, diese ohne Kauf verließen. Kundenbefragungen gaben als Grund die Schwierigkeit an, relevante Informationen zu finden. Kunden konnten weder die Warenverfügbarkeit noch einen Rabatt oder den Standort der Produkte schnell überprüfen. Die Kette hatte zwar mobile Apps und QR-Codes getestet, die Nutzung blieb jedoch unter fünfzehn Prozent. 

Sie benötigten eine Lösung, die sofort funktionierte, keine Downloads erforderte und zentral verwaltet werden konnte. Nach einer Evaluierung entschieden sie sich für die Einführung digitaler Anschlagtafeln an allen Standorten.


2. Warum traditionelle Beschilderung nicht mithalten konnte


Gedruckte Schilder haben drei Probleme, die digitale Anzeigetafeln direkt lösen. Erstens sind sie statisch. Aktionszeiträume verstreichen, während veraltete Schilder weiterhin hängen bleiben. Jede Änderung von Informationen erfordert einen Neudruck für siebzehn Filialen. Zweitens kann Papier die Zielgruppe nicht segmentieren. Jeder Kunde sieht dieselbe Botschaft, unabhängig von seinen Bedürfnissen. Digitale Anzeigetafeln ermöglichen zonenspezifische Botschaften, sodass in jedem Bereich relevante Inhalte angezeigt werden. Drittens liefert Papier keine Messmöglichkeiten. Es gibt keine Möglichkeit festzustellen, wie Kunden auf ein Schild reagiert haben. 

Digitale Informationstafeln lassen sich mit Analysetools verknüpfen, um Inhalte mit Verkaufsdaten zu korrelieren. Die Betriebskosten von Papier sind oft trügerisch. In 17 Filialen überstiegen Design, Druck, Vertrieb und Arbeitskosten jährlich die Kosten für das erste Jahr mit digitalen Informationstafeln. Kunden in Fokusgruppen beschrieben die papierlastige Umgebung als chaotisch, und viele gaben zu, nach wenigen Minuten im Geschäft alle Schilder zu ignorieren. Digitale Informationstafeln durchbrechen diesen Kreislauf, indem sie aktuelle Inhalte liefern, denen Kunden vertrauen. Zeigt eine digitale Informationstafel korrekte Lagerinformationen an, achten Kunden auch auf andere Tafeln im Geschäft.

Digital Notice Boards

3. Die Lösung: Zonenbasierte digitale Anzeigetafeln


Wir setzten professionelle 43- und 55-Zoll-Displays mit 500 cd/m² Helligkeit ein, die mit Android-Mediaplayern über das bestehende WLAN verbunden waren. Jedes Geschäft war in fünf Inhaltsbereiche unterteilt. Im Eingangsbereich wurden Aktionen, Wegeleitsysteme und Ankündigungen angezeigt. Im Aktionsbereich wurden aktuelle Angebote mit Countdown-Timern präsentiert. In den Abteilungsbereichen wurden Produkt-Highlights, Benachrichtigungen über nachgereichte Ware und Empfehlungen des Personals angezeigt. Besonders wirkungsvoll war der Bereich um die Umkleidekabinen. 

Digitale Anzeigetafeln boten eine interaktive Benutzeroberfläche, über die Kunden nach anderen Größen- oder Farbwünschen gefragt wurden. Durch Antippen wurde eine Benachrichtigung an die Mobilgeräte der Mitarbeiter gesendet, wodurch die durchschnittliche Reaktionszeit von vier Minuten auf unter sechzig Sekunden reduziert wurde. Die Anzeigetafeln im Kassenbereich zeigten die geschätzten Wartezeiten anhand von Echtzeit-Kassendaten an, empfahlen die schnellste Kasse und präsentierten Werbeinhalte. Die transparente Darstellung der Wartezeiten verkürzte die gefühlte Wartezeit deutlich. Die Cloud-Plattform bot Marketingmanagern in der Zentrale ein zentrales Dashboard, um Kampagnen zu erstellen, diese filial- und zonenübergreifend zu planen und Analysen auszuwerten. A/B-Tests wurden zum Standard.


4. Umsetzung an siebzehn Standorten


Die Einführung erfolgte in drei Phasen über einen Zeitraum von vierzehn Wochen. Phase eins umfasste fünf Pilotfilialen mit 35 digitalen Anzeigetafeln, die zwei Wochen lang parallel zu den herkömmlichen Papierbeschilderungen betrieben wurden, um Basisdaten zu erfassen. In Phase zwei wurde das System auf sechs Filialen im Norden ausgeweitet, wobei Feedback zur Inhaltsrotation und Helligkeit berücksichtigt wurde. Phase drei umfasste die verbleibenden sechs Filialen, wobei die Installation auf zwei Tage pro Standort optimiert wurde. Drei technische Integrationen waren erforderlich. 

Die erste Lösung verband die Kassenanzeigen über eine REST-API mit dem Kassensystem und ermöglichte so die Anzeige von Warteschlangendaten in Echtzeit. Die zweite Lösung integrierte sich in die Warenwirtschaft und zeigte den Lagerbestand in den Abteilungen in Echtzeit an. Sobald ein Artikel ausverkauft war, wurde die digitale Anzeigetafel innerhalb von zwei Minuten aktualisiert. Die dritte Lösung verband die Anzeigetafeln in den Umkleidekabinen mit den bereits für die Inventur verwendeten Handscannern der Mitarbeiter, sodass keine zusätzliche Hardware erforderlich war. 

Die Mitarbeiterschulung dauerte zwei Stunden pro Filiale, und an jedem Standort wurde ein Digitalisierungsbeauftragter ernannt. Eine unerwartete Herausforderung war die WLAN-Zuverlässigkeit in älteren Betongebäuden. Wir installierten dedizierte WLAN-Zugangspunkte für das digitale Informationstafelnetzwerk, was das Budget um etwa sieben Prozent erhöhte, aber Verbindungsabbrüche eliminierte.

Digital Notice Boards

5. Ergebnisse: Messbare Verbesserungen


In den zwölf Monaten nach der Einführung sank die durchschnittliche Wartezeit an den Kassen während der Stoßzeiten an Samstagnachmittagen von 4,7 auf 2,2 Minuten – eine Reduzierung um 53 Prozent. Digitale Anzeigetafeln an den Kassen sorgten für eine gleichmäßige Warteschlangenlänge, Anzeigetafeln in den Umkleidekabinen verkürzten die Verweildauer und Werbetafeln beschleunigten Kaufentscheidungen. Die Kundenzufriedenheit verbesserte sich um 18 Punkte von 72 auf 90. Der Anteil der Kunden, die das Geschäft ohne Kauf verließen, sank von 11 auf 4 Prozent, wodurch geschätzte jährliche Umsatzeinbußen von 1,8 Millionen Pfund erzielt wurden. Der durchschnittliche Warenkorbwert stieg um 6,5 Prozent, was auf Cross-Selling-Angebote auf den digitalen Anzeigetafeln an den Kassen zurückzuführen ist. Die Interaktionsrate der digitalen Anzeigetafeln lag bei 34 Prozent, im Vergleich zu 7 Prozent bei Papieranzeigen. 

Die Kette verzeichnete eine Reduzierung der Kosten für gedruckte Schilder um 92 Prozent und sparte dadurch jährlich rund 42.000 Pfund. Der Arbeitsaufwand im Marketing sank von sechs auf unter eine Stunde pro Woche. Filialleiter gewannen täglich 30 Minuten, die zuvor für die manuelle Schildergestaltung aufgewendet worden waren. Das Personal in den Umkleidekabinen berichtete von weniger Stress, da das digitale Anforderungssystem eine klare Priorisierung ermöglichte.


Abschluss


Die Einführung digitaler Anzeigetafeln in dieser britischen Einzelhandelskette führte zu einer Reduzierung der Wartezeiten an den Kassen um 53 Prozent, einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um 18 Prozentpunkte und einer Umsatzsteigerung von 1,8 Millionen Pfund pro Jahr. Diese Ergebnisse lassen sich auf eine grundlegende Veränderung zurückführen: den Ersatz statischer Papierinformationen durch dynamische, zonenspezifische digitale Anzeigetafeln, denen die Kunden vertrauten und auf die sie reagierten. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählten die Zoneneinteilung basierend auf dem Kundenfluss, die Integration mit Kassensystemen und Warenwirtschaftssystemen sowie die schrittweise Implementierung. Für Einzelhändler, die mit langen Warteschlangen oder nachlassender Wirksamkeit ihrer Beschilderung zu kämpfen haben, stellen vernetzte digitale Anzeigetafeln eine Investition mit hohem ROI und einer messbaren Amortisationszeit dar.


Häufig gestellte Fragen


1. Wie viel kosten digitale Anzeigetafeln für eine Einzelhandelskette?

A: Für fünfzehn bis zwanzig Filialen belaufen sich die Kosten für Hardware, Installation und Software im ersten Jahr auf 80.000 bis 150.000 Pfund. Der ROI wurde innerhalb von elf Monaten erzielt.

2. Können digitale Anzeigetafeln in bestehende Kassensysteme integriert werden?

A: Ja. Die meisten Plattformen unterstützen die REST-API-Integration. Bei dieser Implementierung wurde die bestehende API-Schicht ohne individuelle Entwicklungen genutzt.

3. Wie lange dauert die Bereitstellung in mehreren Filialen?

A: Die Einführung in siebzehn Filialen dauerte vierzehn Wochen. Für Installation und Schulung wurden in jeder Filiale etwa zwei Tage benötigt.

4. Benötigen digitale Schwarze Bretter ein eigenes Content-Team?

A: Nein. Die Cloud-Plattform ermöglicht eine zentrale Terminplanung. Routinemäßige Aktualisierungen benötigen weniger als eine Personenstunde pro Woche.

5. Was passiert bei einem Internetausfall?

A: Boards speichern die zuletzt angezeigten Inhalte im Cache und zeigen sie auch offline an. Die Bildschirme werden nie schwarz.

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